SELEKTIVE BLINDHEIT

Eröffnung: Donnerstag, 20. Juni 2013, um 19 Uhr
Finissage: Donnerstag, 4. Juli 2013, um 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 21. Juni bis 4. Juli 2013
Öffnungszeiten: Di & Do, 25. u. 27. Juni 2013, 15 – 19 Uhr; Di & Do, 2. u. 4. Juli 2013, 15 – 19 Uhr
Filmabende: jeweils Do, 27. Juni u. 4. Juli 2013, um 19 Uhr

L.O.S.T.
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Die schwedische Malerin Hilma af Klint (1862 – 1944) gehört zu den rätselhaftesten KünstlerInnen der Kunstgeschichte des letzten und vorletzten Jahrhunderts. Ihre ersten abstrakten Bilder malte sie 1906 und damit deutlich vor ihren (männlichen) Kollegen. Sie untersagte jegliche Ausstellung ihrer Bilder zu Lebzeiten und verfügte, dass diese erst 20 Jahre nach ihrem Tod öffentlich gezeigt werden dürften. Ihre Nähe zu Okkultismus und Anthroposophie steigern die Verwirrung, die bei der Betrachtung ihres Lebens und ihres Werkes entsteht. Der Hamburger Bahnhof, Museum für zeitgenössische Kunst Berlin, richtet zur Zeit eine Retrospektive für Hilma af Klint aus.
Die KUNSTHALLE am Hamburger Platz nimmt dies zum Anlass, ausgewählte Positionen der Malerei zu zeigen. Studierende wie Lehrende der Kunsthochschule Berlin Weißensee und freischaffende KünstlerInnen stellen sich den Fragen: Wie abseits muss man stehen, um der Geschwätzigkeit der jeweiligen (Lebens-) Zeit ein eigenstän- diges künstlerisches Werk gegenüber zu stellen? Wann wird das Abseits zum Aus für die Beachtung einer künstlerischen Position?
Gibt es Muster für eine „Entdeckung“? Sowohl im Hinblick auf die Entdeckung eines lange unsichtbaren Werks, als auch auf die Entdeckung einer eigenen Bildsprache, die der ins Unendliche angewachsenen Bildproduktion etwas entgegen setzt? Und wie steht es um die Malerei? Welcher Séancen bedarf es, um dem Medium Neuigkeiten aus seiner Parallelwelt zu entlocken?
Wie immer in der KUNSTHALLE am Hamburger Platz geht es darum, Fragen und Positionen zur Diskussion zu stellen, und nicht darum, mit einer vorschnellen Antwort aufzuwarten oder eine fertige These zu formulieren.

AUSSTELLENDE
Franka Schwarz , Brigitta Weber, Valeria Heisen- berg, Peter Rösel, Gunter Reski, Katrin Plavcak, Johannes Regin, Jürgen Kisch, Kristin Albrecht, Josef Maaß, Wolfgang Zandt, Ute Ringel, Vroni Schwegler, Werner Liebmann, Jamesdin, Daniel Heinrich, Sascha Brylla, Lorraine Durgeloh, Dina Khouri, Hilary Crews, Götz Götze-Schramm, Thomas Nolden

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kuratiert von Prof. Thaddäus Hüppi & Prof. Silvia Lorenz

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